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MEDICA 2011: Thrombophilie auf der Tagesordnung

Tue, 15 Nov 2011 10:25:35 +0100

Düsseldorf / Bayreuth – Auf der MEDICA 2011, die vom 16. bis zum 19. November in Düsseldorf stattfindet, wird auch das gesundheitspolitisch schwergewichtige Thema "Thrombophilie" auf der Agenda stehen. So wird Dr. med. Ulrich Pachmann, Geschäftsführer der Bayreuther SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH, auf der internationalen Top-Messe für Innovationen in den Bereichen Medizintechnik und Gesundheit über die krankhafte Neigung zu Thrombosen und Lungenembolien referieren (19. November, ab 10:00 Uhr im Raum Mainz 406).

Beide Erkrankungen schlagen meist lautlos, heimtückisch und vor allem sehr häufig zu: Rund 400.000 Menschen erkranken jedes Jahr allein in Deutschland an Thrombosen. Für 40.000 Menschen verlaufen Lungenembolien tödlich, wobei jeder Achte davon jüngeren Alters ist. Während biochemische Studien und die klinische Forschung seit Jahren um die Analyse ursächlicher Einzelfaktoren für die Volkskrankheit Thrombose ringen, gelang der SIMFO GmbH – mit Dr. med. Ulrich Pachmann an der Spitze – erstmals die Entwicklung einer angemessenen Lösung des komplexen Problems.

Mit dieser lässt sich hoch individuell die tatsächliche Thrombosegefahr eines Menschen bestimmen: thrombotrac®, ein speziell entwickeltes und validiertes System künstlicher Intelligenz, vereinigt und verdichtet hierzu direkt sämtliche bekannten Einzelfaktoren unverkürzt zum ganzheitlichen Wert des tatsächlichen Thrombose- und Embolierisikos. Sehr anschaulich lässt sich mit dem Verfahren auch das Restrisiko darstellen, wenn der Patient einzelne oder Kombinationen von Schutzmaßnahmen ergreift. Dies gilt nicht zuletzt im Hinblick auf Hormontherapien und Fernreisen.

thrombotracC® berechnet ebenso auf Wunsch Tag-genau, zu welchem Zeitpunkt der Einsatz von Thrombosespritzen während der Schwangerschaft die kleinere Gefahr darstellt. "Statt wie früher den Bauchentscheidungen des Arztes zu gehorchen, kann sich der Patient jetzt gemeinsam mit seinem Arzt anhand objektiv und transparent ermittelter Ergebnisse selbst für seinen persönlich angemessenen Schutz entscheiden", zeigt sich der Vorstand der Deutschen Veneninitiative e.V. und Leiter einer Spezialklinik in Wiesbaden, Prof. Dr. Knuth Kröger, von dem neuen Verfahren überzeugt. "Deswegen wollen wir thrombotrac® nutzen und erwarten reges Interesse", so der Mediziner.

Weitere Informationen unter www.simfo.de


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